Fachkraft für Inklusion in der Kita
September 14 | 09:00 - November 25 | 16:00
Kosten: 1.200,00 €Mit dieser Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte qualifizieren Sie sich für die Begleitung und Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf in Kindertagespflege, Krippe und Kita. Ob Kinder mit einer auffälligen Entwicklung nun schon eine Diagnose haben oder noch nicht, so brauchen sie doch professionelle Hilfe. Und auch die anderen Kinder in der Gruppe brauchen eine Unterstützung in dem Bemühen, die inklusiven Kinder in ihre Gemeinschaft aufzunehmen, sie zu verstehen und sich miteinander gut zu entwickeln.
In dieser Weiterbildung geht es nicht nur um praktische und alltagstaugliche Fördermethoden, sondern auch um die pädagogische Diagnostik. Es handelt sich nicht um eine ärztliche oder psychologische Diagnostik, sondern um eine pädagogische Disziplin. Dazu gehört die Beobachtung und Dokumentation der fünf wichtigen Entwicklungsbereiche: Motorik, Sprache, Spielverhalten, Sozial-emotionale Entwicklung und um die Selbstständigkeit.
Die Weiterbildung wird durch ein buntes Portfolio an theoretischen Inputs, Diskussionsrunden, Fallbeispielen und Austausch in Kleingruppen abwechslungsreich gestaltet, sodass die Online-Zeit kurzweilig wird, mit einem gesicherten Lernzuwachs. Von besonderer Bedeutung sind die Fallbesprechungen von Kindern, die von den Teilnehmenden vorgestellt werden. Mit konkreten Fallbeispielen lassen sich Förderbedarfe und Fördermöglichkeiten am besten erfassen.
Die Weiterbildung besteht aus 6 Modulen, die ganztägig an Wochentagen online stattfinden. Am Ende eines jeden Moduls bekommen Sie eine Aufgabe mit auf den Weg, die Ihnen dabei helfen soll, das gelernte Wissen zu vertiefen und auch anzuwenden.
Die Weiterbildung ist in folgende Module gegliedert:
Modul 1:
Einführung in das Thema „Inklusion in der Kita“; Arbeitsfeld, Auftrag, Rahmenbedingungen, Selbstverständnis, Rollenfunktion; Rolle der anderen Kinder und Sinn und Wert der Kindergemeinschaft; Aufgabenstellung für die Selbstlernzeit
Modul 2:
Wahrnehmen, beobachten und dokumentieren der kindlichen Entwicklung; Einführung in die pädagogische Diagnostik; Meilensteine der kindlichen Entwicklung; Besonderheiten in der Entwicklung und im Verhalten erkennen und dokumentieren – mit besonderen Beobachtungsbögen; Aufgabenstellung für die Selbstlernzeit
Modul 3:
Entwicklungsbereiche: Motorik, Spielentwicklung und Selbstständigkeit; Besonderheiten in diesen Entwicklungsbereichen, z. B. Bewegungsstörungen, kognitive Einschränkungen, Lernstörungen; Förderkonzepte; Fallbeispiele; Aufgabenstellung für die Selbstlernzeit
Modul 4:
Entwicklungsbereiche: Sprache und Sozial-emotionale Entwicklung; Besonderheiten in diesen Entwicklungsbereichen wie z. B. Sprachentwicklungsstörungen, Mutismus und Neurodivergenzen wie AD(H)S, ASS und andere; Förderkonzepte; Fallbeispiele; Aufgabenstellung für die Selbstlernzeit
Modul 5:
Umgang mit Konflikten und Widerständen im Kontakt mit Kindern, der Gruppe, im Team; mit den Eltern; kompetent Konfliktgespräche führen; Low-Arousal-Ansatz und praktische Notfall-Tools für den unaufgeregten Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen; Selbst- und Arbeitsschutz; Aufgabenstellung für die Selbstlernzeit
Modul 6:
Qualitäts- und Ergebnissicherung: die Teilnehmer:innen stellen ihre Ergebnisse aus dem pädagogischen Diagnostikprozess und die ersten Förderkonzepte vor; Klärung offener Fragen; Feedbackrunde zur Weiterbildung
Der Online-Kurs findet an folgenden Tagen statt:
14. September 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
30. September 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
06. Oktober 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
19. Oktober 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
03. November 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
25. November 2026 von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
Ihre Dozentin: Maria Zens – Dipl. Heilpädagogin, Dipl. Sozialarbeiterin, Religionslehrerin. Sie war tätig in einer sozialpsychiatrischen Praxis für Kinder und Jugendliche, hat jahrelange Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen und war Leiterin eines Autismuszentrums. Außerdem ist sie aktiv in der Aus- und Weiterbildung von ErzieherInnen.

